[Rezension] Als wir fast mutig waren (Jen White) ***`

Als wir fast mutig waren

Originaltitel: Survival Strategies For The Almost Brave
Autor: Jen White

Verlag: carlsen
Erscheinungsdatum: Juli 2017
Gebundene Ausgabe mit 320 Seiten

ISBN: 978-3551556806
Preis: 14,99€
Empfehlung: ab 12 Jahren

Teil einer Reihe: Nein

Kurzbeschreibung: Stell dir vor, du bist zwölf Jahre alt und wirst von deinem Vater nach einem Streit an einer Tankstelle zurückgelassen, mitten in der Wüste von Arizona. Es ist mörderisch heiß, du hast Durst und eine kleine Schwester an deiner Seite, die nur Flip-Flops trägt und genauso große Sehnsucht nach eurer Mutter hat wie du. Aber immer, wenn du nicht mehr weiterweißt, holst du dein Notizbuch heraus und machst dir einen genauen Plan: Vertrau deinem Instinkt. Hör auf dein Herz. Sei mutig, wenn du kannst. – Dies ist die Geschichte von Liberty und ihrer kleinen Schwester Billie, die mehr als nur fast mutig sein mussten, auf ihrem abenteuerlichen Weg zurück nach Hause.

Meinung: Eine Horrorvorstellung, nicht nur für die Geschwister Liberty und Billie, sondern auch für mich und daher konnte ich nicht anders und musste die Geschichte hinter diesem gut passenden Cover entdecken.

Erst reden sie sich ein ihr Vater komme gleich wieder, er will nur ein Eis holen. Aber irgendwann müssen sie den Tatsachen ins Auge sehen, denn wo sollte ihr Vater mitten in der Wüste, weit und breit kein Lebenszeichen außer diese Tankstelle, ein Eis kaufen wollen ? Als dann noch ein dubioser Officer auftaucht, müssen Liberty und Billie handeln. Sie schleichen in ein Auto und damit beginnt ihr einsamer Roadtrip.

Die Geschwister erleben eine Zeit voller Ängste, Hunger, Verzweiflung und vielen Fragen. Während Billie mit ihren 8 Jahren noch nicht gänzlich versteht, was genau hier vor sich geht, muss Liberty, die Ältere, die volle Verantwortung für sich und ihre Schwester übernehmen. Zu keiner Zeit jedoch macht sie ihrer Schwester Vorwürfe, sie gibt ihr Bestes um sich und Billie in Sicherheit zu wissen und die beste Freundin ihrer Mutter zu erreichen.

So fasziniert ich von Libertys Stärke und Ehrgeiz bin, gleichzeitig gab es aber spannende Situationen, die mich nicht erobern konnten. Die Emotionen kamen nicht bei mir an. Ich beachtete Billie und Liberty als einen Begleiter von außen, ich war kein Mitglied ihrer kleinen Familie und genau das hätte ich sein müssen. Manch ausweglose Situation hätte mein Herz bis zum Hals schlagen lassen sollen, stattdessen lag ich unberührt da. Das kann aber auch am Genre liegen, denn, seien wir ehrlich, ich habe in keiner Sekunde daran gezweifelt, dass die Situation für die Schwestern gut ausgeht.

Fazit: Eine großartige Geschichte zweier Schwestern, die Emotionen kommen aber nicht immer beim Leser an.
Cover und Kurzbeschreibung via carlsen

1 Kommentar:

  1. Hab mich auch schon für das Buch interessiert und wenn es dir noch so gut gefällt, hole ich es mir hoffentlich auch bald*-*

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