Wir stopfen das Sommerloch mit Klassikern #3 Der Herr der Ringe

Hallöle ihr Lieben

zum dritten Mal darf ich euch im Zuge der Aktion #sommerlochklassiker einen tollen Klassiker vorstellen. Bei Nicole von about Books findet ihr noch immer die Übersicht aller Blogs und meine vorherigen Beiträge zu Der Trotzkopf und Das doppelte Lottchen findest du auf dem jeweiligen Titel <=

Heute soll es aber gleich um 3 Bücher gehen, nämlich um eine Trilogie. Der Herr der Ringe sagt wahrscheinlich nicht nur Lesern etwas. Bei uns erschienen die Bücher erst 1969, im Original schon ab 1954. Ursprünglich wollte der Autor einen Roman erschaffen, die Verleger entschieden sich dann allerdings für eine Trilogie.


Meine Geschichte mit dem Buch: Selbst als Kind habe ich den Hype um die Filme mitbekommen und konnte es gar nicht abwarten, bis ich alt genug war um diese zu schauen. Das tat ich dann auch ein paar Jahre später und war ebenso begeistert wie die Mehrheit. Erst vor einigen Jahren beschloss ich dann, ich muss auch die Bücher lesen.
Durch einen merkwürdigen Zufall fällt dem Hobbit Bilbo Beutlin ein Zauberring zu, dessen Kraft, käme er in die falschen Hände, zu einer absoluten Herrschaft des Bösen führen würde. Bilbo übergibt den Ring an seinen Neffen Frodo, der den Ring in der Schicksalskluft zerstören soll. via Klett-Cotta

Während der erste Band noch am dickensten ist, wird es von Band zu Band schmaler. Spannend bleibt es aber allemal. Es steigert sich zum Ringkrieg, der Leser kann kaum die Hände vom Buch lassen. Man muss jedoch auch beachten, dass Tolkien ein großer Fan von ausschweifenden Landschaftsbeschreibungen. und sich das Buch stellenweise ein wenig zieht. Das machen aber die fantastischen, authentischen Charaktere wett. Einzig Frodo wurde mir zum Schluss etwas unsymphatisch, das lag aber wohl eher am Einfluss des Rings als an ihm.

Meine Ausgaben wurden von Wolfgang Krege übersetzt, die Übersetzung von Margaret Carroux soll aber um Welten besser sein. Beurteilen kann ich das nicht, mit Krege war ich auch zufrieden. Da belest ihr euch am besten selbst im Netz.

Der Vorgänger der Trilogie Der kleine Hobbit ist auch zu empfehlen, soll hier jetzt aber nicht weiter Beachtung finden. Die Filme sind auf jeden Fall einen Blick wert, auch die längeren Versionen. Ein Geniestreich.

[BdB-Rezension] Dirty Rowdy Thing - Weil ich dich will (Christina Lauren) **

Dirty Rowdy Thing - Weil ich dich will // Dirty Rowdy Thing // Christina Lauren
 mtb // Juli 2016 // Taschenbuch mit 304 Seiten
    9783956495823 // 9,99€ // ab 16 Jahren // Reihe


Kurzbeschreibung: Harlow überlässt nichts dem Zufall. Das einzig Chaotische in ihrem Leben war die spontane Vegas-Blitzehe mit dem umwerfenden Kanadier Finn, der ihr eine unvergessliche, wilde Nacht bescherte. Eigentlich hatte sie die Sache abgehakt, doch als eine familiäre Krise sie aus der Bahn zu werfen droht, kommt ihr Finns unverhoffter Besuch als Ablenkung gerade recht …Finn weiß, dass es starken Frauen wie Harlow guttut, im Bett einfach mal die Kontrolle abzugeben. Logisch, dass er seiner scharfen Ex die offenbar schmerzlich vermissten Höhepunkte spendiert, auch wenn er eigentlich gerade ganz andere Probleme hat. Aber wer sagt schon Nein zu sensationellem Sex ohne Verpflichtungen? Doch dann stellt Finn verblüfft fest, dass er mehr von Harlow will … (via mtb)

Meinung: Knackige Liebesromane mit Erotik lese ich gerne mal zwischendurch, mit Dirty Rowdy Thing hatte ich aber leider einen Fehlgriff.

Harlows Leben steht Kopf, ihre Mutter hat Brustkrebs, ihr Praktikum ist ein Witz und dann taucht auch noch ihr Ex-Mann Finn auf. Die Vegas-Kurzehe bescherte ihr viele Orgasmen und darauf ist sie auch diesmal wieder aus. Und auch Finn steckt in allerhand Problemen und ist froh um die willkommene Abwechslung.

Das Buch fing für meinen Geschmack schon schlecht an. Sex, Sex und nochmal Sex. Daraus bestehen Harlows Gedanken. Zwischendurch wird auch mal ihre Mutter eingestreut, aber Harlow bleibt, ebenso wie die restlichen Charaktere, sehr oberflächlich.

Die Sex-Beziehung zu Finn geht schnell voran, während sich die Liebe langsam und nicht gerade authentisch entwickelt. Ja, ganz plötzlich sind die Gefühle da. Die erotischen Szenen waren überhaupt nicht erotisch, schreckten mich eher ab. Schön geschrieben war das definitiv nicht mit den vielen Muschis und Dingern und Samen... Baaahh. Eckelhaft.

Auch der Schluss gefiel mir nicht. Harlow ist unzufrieden mit ihrem Praktikum. Verständlich, wenn man nur 12 Stunden die Woche arbeitet und dann, ganz plötzlich, ist die Assistentin eines bekannten Regisseurs. Der ist natürlich ein guter Freund ihres Vater, aber mal ehrlich, welche Qualitäten hat Harlow ? In dieser Hinsicht wird man nur unzureichend informiert, sie bleibt für mich ein Betthäschen. 

Fazit: Unerotische Erotik und die Handlung geht gegen Null. Schade.

Wie ich meine Liebe zu Hörbüchern entdeckte


Schon lange möchte ich euch erzählen, wie ich meine Liebe zu Hörbüchern entdeckte und endlich habe ich Zeit und Muse dazu. Wer hat als Kind zum Einschlafen keine Hörspiele wie Bibi Blocksberg und Benjamin Blümchen gehört ? Ich jedenfalls immer. Selbst als Teenie konnte ich nicht davon lassen und habe eine kleine Hexe Lilli-CD Sammlung, die ich ab und an immer noch gerne höre.

Mein erstes richtiges Hörbuch war die Ungekürzte Gesamtausgabe von Die Tribute von Panem, die ich sehr empfehlen kann. Und danach war ich Hörbüchern verfallen. Es gab nur zwei Probleme: gekürzte Hörbücher wollte ich nicht haben und mit CDs ist man immer an einen Ort gebunden. So begab ich mich auf die Suche nach ungekürzten Hörbüchern und Gelegenheiten, diese auch zu hören.


Leider gibt es Beides nur in Maßen, daher musste noch eine andere Lösung her. Und die entdeckte ich im Februar diesen Jahres: nämlich audible Seitdem höre ich monatlich mindestens 2 Hörbücher. Bevorzugt aus dem Genre Kinderbuch, denn da habe ich mich auch mit gekürzten Versionen angefreundet. Oft ist es bei mir so, dass mir Kinderbücher zu langatmig sind und die gekürzte Variante trifft dann genau meinen Geschmack.

Mit dem Probemonat und anschließend dem Probeabo von 3 Monaten für 4,95€ war mein erstes Hörbuch Harry Potter und der Stein der Weisen, welches mir wegen des Sprechers überhaupt nicht gefiel. Dennoch probierte ich es weiter und siehe da, ich war audible verfallen. Mit der App kann ich überall und nirgendwo die Geschichten hören. Dort kann ich auch Hörbücher im Shop kaufen, meine Statistiken ansehen und und und. Für 10€ im Monat kann ich 1 -2 Bücher runterladen und finde den Preis damit völlig in Ordnung.

Auf dem Bild könnt ihr meine aktuellsten Käufe sehen, zuletzt gehört habe ich Drei Schwestern von Jane Austen, welches ich mir für schlappe 2,75€ (?) sogar gekauft habe. Wenn der Preis unter 3€ pro Hörbuch liegt, finde ich es meist unnötig, mein Guthaben dafür zu verbrauchen, sondern kaufe sie zu Abopreisen. Oft gibt es auch Hörbücher, die es nur bei audible als Download gibt, ähnlich wie bei netflix.

Kurz und knapp: Auch Personen, die selten Hörbücher hören, kann ich audible empfehlen. Ich jedenfalls bin ein zufriedener Kunde und werde es auch noch lange bleiben.


Dieser Post entstand in freundlicher Mitarbeit von audible.

[Rezension] Diebe, Lügner und Helden wie wir (Matthew Baker) **`

Diebe, Lügner und Helden wie wir

Originaltitel: If you find this
Autor: Matthew Baker

Verlag: Thienemann
Erscheinungsdatum: Juli 2016
eBook mit 368 Seiten

ISBN: 978-3-522-61064-3
Preis: 11,99€
Empfehlung: ab 10 Jahren

Teil einer Reihe: -

Kurzbeschreibung: Ob es ihn wirklich gibt, den Familienschatz, von dem Großvater Rose erzählt hat? Zusammen mit seinen Freunden Zeke und Jordan verfolgt Nicholas die Spuren und Zeichen. Ihre Jagd nach dem Schatz führt sie zu einer mysteriösen Wahrsagerin, sie suchen ein geheimnisvolles Schiffswrack und wagen sich in den verbotenen Schmugglertunnel. Doch welchen Hinweisen können sie vertrauen? Für Nicholas steht viel auf dem Spiel. Denn ohne den Schatz könnte er nicht nur sein Zuhause verlieren, sondern noch viel mehr als das.

Meinung: Ein verborgerner Familienschatz, eine spannende und gefahrvolle Suche... das klang genau nach meinem Geschmack.

Nicholas muss unbedingt den Familienschatz von Großvater Rose finden, sonst werden seine Eltern das Haus verkaufen müssen und damit Nicholas verstorbenen Bruder zurücklassen müssen. Bald schon findet er neue Freunde, die ihm zur Seite und auch sein Großvater ist ganz anders als erwartet.

Leider entpuppte sich die Suche als endloses Gerede, nur zum Schluss wird dann auch endlich mal gesucht. Die myseriöse Wahrsagerin war ein junges Mädchen, welches zu Hause unterrichtet wird und irgendwie konnte mich das alles nicht überzeugen. Es hat lange gedauert, fast das ganze Buch, bis Spannung aufgebaut wurde.

Auch der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig. Unser Protagonist ist sehr intelligent und ist im Schulorchester. Dort lernen sie die Fachbegriffe für bestimmte Tonarten, wie forte oder piano, was grob ausgedrückt, laut und leise bedeutet. Und hinter jedem Satz, hinter jeder fallenden Gabel, hinter jedem fliegenden Blatt hat es sich der Autor zur Aufgabe gemacht diese kleinen Wörter zu setzen. Das war anfangs ganz nett, wurde aber mit der Zeit immer anstrangender und irgendwann habe ich es einfach überlesen.

Und auch das Ende habe ich schnell überflogen. Es konnte mich nicht packen und ich wollte das Buch nach wochenlangem Lesen endlich beenden. Spannungsgeladen nenne ich anders.

Die Charaktere waren sehr individuell, stechen besonders heraus durch ihre Eigenarten. Das mochte ich, so konnte man sie direkt auseinanderhalten und behält sie in Erinnerung. Der Titel ist übrigens sehr gut und zum Thema gewählt.

Fazit: Ein anstrengender, langweiliger Schreibstil konnte nur wenig Spannung aufbauen.
Cover und Kurzbeschreibung via Thienemann

Neuzugänge August #1

Hallöle ihr Lieben

irgendwie habe ich diesen Monat den totalen Kaufrausch und durch die Leseflaute steigt und steigt der SuB. Mittlerweile sind schon wieder 7 neue Bücher angekommen und die hier auf dem Bild sind noch nichtmal ins Regal gewandert.


Die Hörbücher Sunny Valentine #1 Von Tropenvögeln und königlichen Unterhosen und #2 Von Schaumbädern und tanzenden Rollschuhen von Irmgard Kramer gibt es gerade für unschlagbare 4,99€ pro Hörbuch und da musste ich einfach zuschlagen. Die Geschichte spricht mich schon seit Jahren an und das war dann einfach Schicksal.


Von einem amazon Gutschein kaufte ich mir Waterfire Saga: Das dritte Lied der Meere von Jennifer Donnelly. Bisher bin ich von der Saga begeistert und hoffe, dass sich das Niveau halten kann. Ebenfalls für 4,99€, aktuell wieder 19,99€, durfte Der Nachtzirkus von Erin Morgenstern in den Warenkorb. Der Preis wechselt immer mal wieder, vielleicht habt ihr Glück und bald gibt es das Buch wieder billiger.


Nachdem ich das Hörbuch zu Die seufzende Wendeltreppe bei audible gehört habe, habe ich mich mit Janine von The Empire of Books kurzgeschlossen und dann entschieden, die Bücher zu lesen statt zu hören. Bei Tauschticket hatte ich Glück und zusammen habe ich nur 4 Tickets für Band #1 und #2 Der whispernde Schädel von Jonathan Stroud gelöhnt.


Auch Rezensionsexemplare erreichten. Warren der Dreizehnte und das magische Auge von Tania del Rio konnte mich direkt mit seiner Aufmachung begeistern und ich bin extrem gespannt auf die Geschichte. Bei BloggdeinBuch hatte ich Glück bei Dirty Rowdy Thing vom Autorenduo Christina Lauren.


Ebenfalls von dem amazon Gutschein habe mir die illustrierte Schmuckausgabe zum ersten Harry Potter Band gekauft. Auch hiervon bin ich begeistert. Fast auf jeder Seite sind Illustrationen und die sind echt genial. Was mich nur stutzig macht ist der Preis. Dieser Band kostet 25€, Band #2 schon 30€. Wo sind wir dann beim #5 Band, beim #6 oder #7 ? Bei 60€, 70€ ? Keine Frage, wenn die Qualität gleich bleibt, sind das absolut gerechtfertige Preise, aber will ich das wirklich zahlen ? Kann ich mir das überhaupt leisten ? Wir werden sehen,.



[Rezension] Die Heimsuchung (Paige McKenzie) ***

Sunshine Girl - Die Heimsuchung

Originaltitel: The Haunting of Sunshine Girl
Autor: Paige McKenzie

Verlag: bloomoon
Erscheinungsdatum: August 2016
eBook mit 336 Seiten

ISBN:
Preis: 14,99€
Empfehlung: ab 14 Jahren

Teil einer Reihe: Sunshine Girl

Kurzbeschreibung: Kurz nach ihrem sechzehnten Geburtstag zieht Sunshine mit ihrer Mutter Kat vom sonnigen Texas ins verregnete Washington. Obwohl Sunshine adoptiert ist verbindet sie mit ihrer Mutter ein besonders enges Band – sie ist ihre beste Freundin und engste Vertraute. Doch von dem Moment an, in dem die beiden in ihr neues Haus gezogen sind, weiß Sunshine, dass etwas ganz und gar nicht in Ordnung ist. Die Welt ist dunkler und kälter geworden und auch wenn ihre Mutter Kat, die voll und ganz von ihrem neuen Job im Krankenhaus in Beschlag genommen ist, es nicht wahrhaben will: Etwas an ihrem neuen Zuhause fühlt sich einfach nur gruselig an. Und die Dinge werden immer merkwürdiger: Türen schließen sich von selbst, kalter Wind zieht durch geschlossene Fenster, nachts hört Sunshine Lachen und Seufzen – doch niemand glaubt ihr. Ihre Mutter und selbst ihre beste Freundin in Texas vermuten einfach nur einen schlimmen Fall von Heimweh. Als die Geister immer bedrohlicher werden und Sunshine erkennt, dass Kat in großer Gefahr schwebt, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen – und ihre Mutter vor einem Schicksal bewahren, dass schlimmer ist als der Tod.

Meinung: Von diesem Buch hat man im englischsprachrigen Raum bei den Bloggern und Booktubern schon viel gelesen und gesehen und auch ich wurde neugierig, auch aufgrund des Covers.

Mit ihrer Mutter Kat zieht Sunshine, frisch 16 geworden, in ein großes Haus in eine neue Stadt. Das Haus ist ihr von Anfang an unheimlich und auch ihre Mutter verändert sich mehr und mehr. Sunshine muss schnell hinter das Geheimnis des Hauses kommen, ansonsten steht es schlecht um ihre kleine Familie. Zum Glück bekommt sie Hilfe, auch von unerwarteter Seite.

Ich kam sehr gut in die Geschichte rein, es geht direkt los und das Haus bzw. der Geist zeigt, was er drauf hat. Aber nach den ersten Schreckensmomenten plätschern die Szenen vorbei und da ist mal ein Kuscheltier an einem anderen Platz und letztendlich spielt Sunshine Monopoly mit einem Geist. Es war einfach nicht gruselig genug. Es fehlte an Spannung, Grusel und Authentizität. Da kommt natürlich noch mehr, aber der Mittelteil zog sich ein wenig. Auch vom Ende war ich ein klein wenig enttäuscht, was größtenteils an Sunshine liegt, aber natürlich auch am Plot selbst.

Denn die ach so starke, schlaue Protagonistin, die selbstverständlich ein wichtiges Puzzleteil im großen Ganzen ist, macht nichts alleine. Und damit meine ich nicht, dass immer jemand an ihrer Seite stand, sondern dass das Mädchen keine einige Information selbst herausfindet, sich dann noch gegen das Offensichtliche sträubt und im finalen Kampf alleine versagt hätte. Sie wird mit dem Gesicht beinahe in die Lösung gedrückt. Schade, dass das so einfach gelöst wurde.

Es beiben einige Fragen offen, die mich zwar interessieren, aber letztendlich werde ich die Reihe nicht weiter verfolgen. Es war mir zu lasch, zu langatmig.


Fazit: Leider sehr langatmig, gar nicht gruselig und einer Protagonistin, die die Lösungen vor die Nase gesetzt bekommt.
Cover und Kurzbeschreibung via bloomoon

Wir stopfen das Sommerloch mit Klassikern #2 Das doppelte Lottchen

Hallöchen meine lieben Bücherverrückten,

im Zuge der Aktion Wir stopfen das Sommerloch mit Klassikern (#sommerlochklassiker) möchte ich euch heute eines meiner liebsten Bücher vorstellen. Die Idee für die Aktion hatte Nicole von about books und bei ihr findet ihr auch eine Übersicht aller teilnehmenden Blogs.  Zu meinem letzten Beitrag zu den #sommerlochklassikern kommt ihr hier, vorgestellt habe ich Der Trotzkopf.

Das doppelte Lottchen erschien erstmals 1949 in Deutschland. Es ist ein Einzelband und definitiv ein Kinderklassiker für die ganze Familie.


Meine Geschichte mit dem Buch: Zuerst habe ich den Film von 1950 gesehen und war sofort Feuer und Flamme. Irgendwann konnte ich gebraucht eine Ausgabe ergattern und mochte das Buch ebenso gerne. Mittlerweile ist Das doppelte Lottchen auch als Comic erschienen, welches ich demnächst auch lesen möchte. 
Es ist schon merkwürdig, wenn sich zwei kleine Mädchen, die nichts voneinander wussten, plötzlich in einem Ferienheim gegenüberstehen und feststellen müssen, dass sie sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Luise Palfy aus Wien hat zwar lange Locken und Lotte Körner aus München zwei streng geflochtene Zöpfe - das ist aber auch wirklich der einzige Unterschied. Luise und Lotte beschließen, dem Geheimnis ihrer Ähnlichkeit auf den Grund zu gehen: Luise fährt als Lotte nach München zurück und Lotte als Luise nach Wien... (Via Dressler)

Das doppelte Lottchen liest sich schnell und macht Spaß. Die Thematik trifft genau meinen Geschmack und die Illustrationen peppen den Inhalt noch weiter auf. Es ist immer wieder Stoff für andere Bücher und Filme, das Thema wird bis heute aufgegriffen. Meine Kinder werden das Buch bestimmt auch zu lesen bzw vorgelesen bekommen.

Meine Ausgabe ist schon alt, aber immer noch mit dem Sondereinband verfügbar. Auch ein Comic, mehrere Filme und Hörbücher sind bereits erschienen. Den Comic möchte ich euch demnächst auch genauer vorstellen.